Eigenfett

Faltenbehandlung mit Eigenfett

Die Einspritzung von Eigenfett ist die Alternative, um einen länger andauernden Erfolg zu erzielen. Hierzu werden aus anderen Körperstellen wie Oberschenkel, Po oder Hüfte störende Fettzellen entnommen und mit einem speziellen Verfahren aufbereitet. Das körpereigene Fett kann dann unter die betroffenen Areale im Gesicht mit einer dünnen Spritze eingebracht werden, um Falten und Narben zu glätten oder Lippen zu vergrößern. Da die körpereigene Substanz entsprechend aufbereitet wird, ist das Ergebnis bei fachgerechter Behandlung bzw. Technik in der Regel langanhaltend. Die Faltenunterspritzung mit Eigenfett eignet sich besonders für Personen mit Allergieanfälligkeit.

Die Entnahme des körpereigenen Fettes macht eine etwas aufwändigere Vorbereitung notwendig: Das entnommene Fett wird zentrifugiert, aufbereitet, gereinigt und kann dann zum Auffüllen von Falten verwendet werden. Je nach individueller Voraussetzung dauert der Eingriff 30 bis 90 Minuten, abhängig davon wie viel Fett entnommen werden muss. Unter Umständen ist auch eine Teilnarkose notwendig. Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden. Um ein bleibendes Ergebnis zu erzielen, ist es empfehlenswert, 3 — 4 „Nachspritzungen“ einzuplanen. Hierzu wird das gewonnene Fett tiefgefroren aufbewahrt. Nach der zweiten oder eventuell dritten Behandlung erzielt man dann aber ein dauerhaftes Ergebnis mit körpereigenem Material.

Nach der Behandlung

Die unterspritzten Areale sind in der Regel bis zu zwei Wochen geschwollen, Sie sollten Sport, Sauna und Solarium in dieser Zeit vermeiden.

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